Koordinierungsstelle Integrierte Flüchtlingsansiedlung

Damit Flüchtlinge zu Nachbarn werden: Nassauische Heimstätte/NH ProjektStadt richtet Koordinierungsstelle ein. Eine der größten Herausforderungen, denen Kommunen derzeit gegenüberstehen, ist die Unterbringung einer steigenden Zahl von Menschen, die in Deutschland um Asyl bitten. Vor diesem Hintergrund hat die Unternehmensgruppe im Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung die Koordinierungsstelle Integrierte Flüchtlingsansiedlung eingerichtet. Sie soll Städte und Gemeinden bei der Bereitsstellung geeigneter Unterkünfte unterstützen.

 

Hintergrund

Rund 51 Millionen Menschen sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) derzeit auf der Flucht, weil sie wegen Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben werden. Ein Blick in die Krisenherde macht deutlich, dass auch in den kommenden Jahren Menschen vor Krieg und Verfolgung fliehen werden. Die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen ist daher keine kurzfristige Aufgabe. Integrierte Stadtentwicklungsstratgien sind gefragt.

 

Beirat

Die Koordinierungsstelle Integrierte Flüchtlingsansiedlung wird von einem Beirat mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kirchen, Bildung, Kultur, Sport und Zivilgesellschaft beraten. Mit der Bereitstellung ihres Know-hows zur Integrierten Flüchtlingsansiedlung möchte die Unternehmensgruppe ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten.